Software & Tools10 min LesezeitFebruar 2026

Hausverwaltungssoftware Vergleich 2026: Die besten Tools für Vermieter

DOMUS, Immoware24, Casavi oder gleich Full-Service mit einfach verwaltet.? Wir vergleichen die wichtigsten Hausverwaltungstools ehrlich — mit Kosten, Stärken und Schwächen.

Software kaufen oder Verwaltung abgeben?

Viele Vermieter stehen vor derselben Frage: Sollen sie in eine Hausverwaltungssoftware investieren und alles selbst erledigen — oder sollen sie die Verwaltung vollständig an einen professionellen Dienstleister abgeben? Die ehrliche Antwort hängt von der Anzahl der Einheiten, dem verfügbaren Zeitbudget und dem Know-how des Eigentümers ab.

Für Eigentümer mit 1–10 Einheiten ohne Hausverwaltungserfahrung ist eine reine Softwarelösung oft die schlechtere Wahl: Die Einarbeitungszeit in deutsche Mietrechtsthemen (Nebenkostenabrechnung nach §556 BGB, Mieterhöhungsverfahren nach §558 BGB, WEG-Verwaltung) ist erheblich. Ein Full-Service-Anbieter wie einfach verwaltet. ist in diesem Fall die sinnvollere und oft günstigere Alternative — wenn man die eigene Arbeitszeit einkalkuliert.

Welche Software-Kategorien gibt es?

Klassische Desktop-Software

DOMUS, Haufe-WOWINEX — lokal installiert, umfangreich, aber veraltet. Für große traditionelle Verwaltungen.

Cloud-Lösungen

Immoware24, Curasoft — modern, browserbasiert. Für digitale Verwaltungen mit eigener Buchhaltungskompetenz.

Full-Service-Plattformen

einfach verwaltet. — Software + Verwaltungsdienstleistung in einem. Ideal für Eigentümer ohne Zeitressourcen.

Die 4 wichtigsten Anbieter im Vergleich

einfach verwaltet.Empfehlung

Full-Service + KI-Plattform

ab €24/Einheit/Monat (All-in)

Für wen: Eigentümer ab 1 Einheit, die alles aus einer Hand wollen

✓ Vorteile

  • + KI-gestützte Mieterbetreuung in <15 Min.
  • + Automatische Nebenkostenabrechnung
  • + Digitales Mieter- & Eigentümerportal
  • + Keine separate Software nötig — Full-Service
  • + Transparente All-in-Preise, keine Lizenzgebühren
  • + §34c GewO lizenziert

✗ Nachteile

  • Volle Verwaltungsübergabe erforderlich
  • Nicht für Do-it-yourself-Vermieter

DOMUS Software

Desktop-Software (klassisch)

ab ca. €1.200/Jahr (Lizenz)

Für wen: Traditionelle Hausverwaltungen mit 50+ Einheiten

✓ Vorteile

  • + Marktführer mit jahrzehntelanger Erfahrung
  • + Umfangreiche WEG- und Mietverwaltungsfunktionen
  • + DATEV-Schnittstelle für Steuerberater
  • + Sehr gute NKA-Automatisierung

✗ Nachteile

  • Veraltete Benutzeroberfläche
  • Kaum Cloud/Mobile-Unterstützung
  • Hohe Einarbeitungszeit
  • Kein integriertes Mieterportal

Immoware24

Cloud-Software

ab ca. €25/Einheit/Monat (Software only)

Für wen: Kleine bis mittlere Verwaltungen (5–100 Einheiten)

✓ Vorteile

  • + Moderne Cloud-Oberfläche
  • + Gute WEG-Verwaltungsfunktionen
  • + Mieterportal inklusive
  • + Regelmäßige Updates

✗ Nachteile

  • Nur Software — kein Verwaltungsservice
  • Buchhaltung separat oder DATEV-Anbindung nötig
  • Kundensupport teils träge
  • Zusatzkosten für erweiterte Module

Casavi

Mieter- & Kommunikationsplattform

Auf Anfrage (ca. €15–30/Einheit/Monat)

Für wen: Hausverwaltungen, die Kommunikation digitalisieren wollen

✓ Vorteile

  • + Starkes Mieterportal und Ticketsystem
  • + Gute mobile App für Mieter
  • + Einfach zu bedienen
  • + Integrationen mit DOMUS/Immoware möglich

✗ Nachteile

  • Kein vollständiges Buchhaltungsmodul
  • Kombination mit anderer Software nötig
  • Nur Software, kein Verwaltungsservice

Worauf kommt es bei der Auswahl wirklich an?

  1. 1
    Nebenkostenabrechnung nach §556 BGB: Das ist die Pflichtdisziplin jeder Hausverwaltungssoftware. Kann die Software NKA automatisch erstellen, Heizkosten nach der HeizkostenV aufteilen und Fristenmanagement übernehmen? Das spart die meiste Zeit.
  2. 2
    WEG-Verwaltung: Eigentümerversammlungen und Beschlussprotokolle: Für WEG-Verwaltungen ist die Protokollführung nach §24 WEG und die Umsetzungskontrolle von Beschlüssen entscheidend. Nicht alle Softwarelösungen bieten hier vollständige Unterstützung.
  3. 3
    Mieterportal und Kommunikation: Modernes Ticketsystem für Reparaturmeldungen, digitale Dokumentenbereitstellung und WhatsApp/E-Mail-Integration sparen Stunden pro Monat. Casavi und einfach verwaltet. sind hier besonders stark.
  4. 4
    DATEV-Integration für den Steuerberater: Falls Sie einen Steuerberater beauftragen, sollte die Software eine DATEV-Schnittstelle haben. DOMUS und Immoware24 bieten das; einfach verwaltet. stellt Jahresberichte in DATEV-kompatibler Form bereit.
  5. 5
    Kosten realistisch kalkulieren: Softwarelizenzen klingen günstig — bis man die eigene Arbeitszeit einrechnet. Bei 5 Einheiten sind das leicht 10–15 Stunden/Monat für NKA, Mieterbetreuung und Buchhaltung. Full-Service lohnt sich ab ca. 3 Einheiten für Eigentümer, die Wert auf Zeit legen.

Fazit: Software oder Full-Service?

Für Hausverwaltungsunternehmen, die selbst verwalten und skalieren wollen, sind Cloud-Lösungen wie Immoware24 oder klassische Tools wie DOMUS eine sinnvolle Investition. Für private Eigentümer und kleine Vermieter ist der Zeitaufwand für Einrichtung, Einarbeitung und laufenden Betrieb einer Softwarelösung oft höher als der vermeintliche Kostenvorteil.

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